Die Frau als Dienerin des Mannes

34 Kommentare

 

Der Imam Ibn Hazm al-Andalusi, möge Allah sich seiner erbarmen, sagte in seiner Muhallaa:

Es obliegt der Frau grundsätzlich überhaupt nicht, ihrem Mann mit irgendetwas zu dienen, weder mit Teigkneten, noch mit Kochen, Einrichtung, Fegen, Spinnen, Weben oder mit sonst irgendetwas. Wenn sie es aber tut, so ist es besser für sie. Dem Mann obliegt es hingegen, sie mit fertig genähter Kleidung und fertig gekochtem Essen zu versorgen. Sie hat lediglich einen guten Umgang mit ihm zu pflegen, nicht freiwillig ohne seine Erlaubnis zu fasten, während er zugegen ist, niemanden in sein Haus zu lassen, den er nicht mag, sich nicht zu verweigern, wenn er nach ihr verlangt und das zu behüten, was er an Vermögen bei ihr gelassen hat.

[Al-Muhallaa, Fragestellung Nr. 1906]

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34 Antworten auf “Die Frau als Dienerin des Mannes”

  1. Rahmen

    Wenn es keine Pflicht der Frau ist, dann ist es für sie auch keine Sünde, all das Genannte zu unterlassen.

    Diese technische Feststellung ist aber doch absurd, da eine solche Frau von keinem Mann über kurz oder lang geduldet wird.
    Denn es ist auch nicht die Pflicht des Mannes, zu kochen, zu putzen etc.

    Und wenn beide ihr Recht in Anspruch nehmen, vergammelt das Haus.

    Was ich sagen will: Ich sehe nicht den praktischen Nutzen oder sonst einen Mehrwert durch obige Feststellung, im schlimmsten Fall fangen Frauen an, das ein oder andere zu unterlassen mit Verweis auf diesen Beitrag und es kommt zum Ehekrach …

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    • Tariq Ibn Lahsan

      Tariq Ibn Lahsan

      Es ist leider gar nicht selten, dass muslimische Ehemänner versuchen, ihre Frauen als Dienerinnen zu halten, während sie selbst keinen Finger rühren. Sicher ist an ehrlicher Arbeitsteilung nichts auszusetzen, bei der sich der Mann dem Broterwerb widmet und die Frau sich hauptsächlich des Haushaltes annimmt. Kommt es hier jedoch zu einem Ungleichgewicht wird einfach das Totschlagargument herausgeholt, es sei ja die Pflicht der Frau ihrem Mann zu dienen und zu gehorchen. Dem ist jedoch nicht so und dies sollten Frauen auch wissen, um dieser eigennützigen Argumentation entgegnen zu können.

    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Wenn stattdessen eine Fatwa gepostet werden würde, in dem ein Saudi-Mullah von den „Pflichten einer guten Ehefrau“ berichtet, wäre die Welt dann wieder in Ordnung?

      Orientalische Männer – die wahre Krönung der Schöpfung – nehmen sich jedes „Recht“ heraus, was ihnen passt. Sie sind Mittelpunkt der Welt (laut eigenen Angaben) und untergebene Familienmitglieder müssen ihnen sklavisch Gehorsam leisten, denn orientalische Männer haben sehr, sehr viele Rechte, aber zum Glück keine Pflichten. Was ist also falsch daran dem gemeinen Muslim-Pöbel, der von der normativen Kraft des Faktischen ausgeht (Frau = Dienerin), vor Augen zu halten, dass all jene Verpflichtungen konstruiert sind und keinerlei Basis in den Quellen haben?

      Menschliche Gesellschaften bauen auf Kompromissfähigkeit auf. Immer diese Weltuntergangs-Theorien. Wenn man den Frauen erzählt, dass sie Rechte haben, vergammelt das Haus, alles klar!

  2. Muslim

    Was er sagt stimmt leider nicht ganz. Shaikh al-Islam Ibn Taymiyya (möge Allah mit ihm zufrieden sein) wurde über eine Frau befragt, die heiratete und nicht mehr unter der Fürsorge ihrer Eltern stand. Was ist besser für sie – die Eltern zu ehren oder dem Ehemann zu gehorchen?

    Er antwortete: „Wenn eine Frau heiratet, erhält ihr Ehemann mehr Autorität über sie als ihre Eltern und der Gehorsam dem Ehemann gegenüber ist obligatorisch für sie. Allah sagt (ungefähre Bedeutung): ‚… Darum sind die rechtschaffenen Frauen (Allah) demütig ergeben und hüten das zu Verbergende (in Abwesenheit ihrer Ehemänner), weil Allah (es) hütet (d.h. ihre Keuschheit und den Besitz ihrer Ehemänner).‘ [4:34] Außerdem sagte der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) in einem Hadith: ‚Das irdische Leben ist ein vergänglicher Genuss. Das Beste an diesem Genuss ist eine gläubige Ehefrau, die dich erfreut, wenn du sie ansiehst, und wenn du ihr aufträgst, etwas zu tun, dann gehorcht sie dir, und wenn du nicht bei ihr bist, dann beschützt sie dich im Hinblick auf sich selbst und dein Vermögen.‘ In Sahih Abi Hatim wird berichtet, dass Abu Huraira sagte: ‚Der Gesandte Allahs sagte: »Wenn eine Frau ihre fünf (täglichen Gebete) verrichtet, ihren Monat fastet, ihre Keuschheit hütet und ihrem Ehemann gehorcht, dann wird sie das Paradies betreten dürfen, von welchem Tor aus sie es wünscht.«‘ In at-Tirmidhi wird berichtet, dass Umm Salama (möge Allah mit ihr zufrieden sein) sagte: ‚Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: »Jede Frau, die stirbt, wenn ihr Ehemann mit ihr zufrieden ist, wird das Paradies betreten.«‘ Dies wurde von at-Tirmidhi berichtet, der sagte, dass der Hadith hasan sei. Es wurde von Abu Huraira berichtet, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: ‚Wenn ich befehlen würde, sich vor irgendjemandem niederzuwerfen, dann würde ich den Frauen befehlen, sich vor ihren Ehemännern niederzuwerfen.‘ Berichtet von at-Tirmidhi, der sagte, dass der Hadith hasan sei. Er wurde auch von Abu Dawud mit folgendem Wortlaut berichtet: ‚Ich hätte den Frauen befohlen, sich vor ihren Ehemännern niederzuwerfen, aufgrund der Rechte, die Allah ihnen über sie gegeben hat.‘ In al-Musnad wird von Anas berichtet, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: ‚Es ist für keinen Menschen akzeptabel, sich vor einem anderen niederzuwerfen, doch wenn es akzeptabel wäre, dann hätte ich den Frauen befohlen, sich vor ihren Ehemännern niederzuwerfen, aufgrund der gewaltigen Rechte, die sie über sie haben. Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, wenn er von Kopf bis Fuß mit eitrigen Ekzemen übersät wäre und sie den Ausfluss ablecken würde, dann hätte sie ihm nicht all seine Rechte gegeben.‘ Und er nannte Ahadith über die Vorzüge des Gehorsams dem Ehemann gegenüber.

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    • Tariq Ibn Lahsan

      Tariq Ibn Lahsan

      Keiner der von Ibn Taymiyah und auch generell von anderen, die diese Ansicht vertreten, vorgebrachten Beweise, belegt eine Pflicht zum Gehorsam gegenüber dem Mann, sondern bestenfalls seine Löblichkeit und Vorzüglichkeit. Dies sagt aber auch Ibn Hazm in obigem Zitat: Wenn sie es tut, ist es besser.

      Das Konzept der Gehorsamspflicht ist sehr abstrus, denn es impliziert, dass der Mann Dinge verbieten kann, die Allah erlaubt hat und Dinge zur Pflicht erklären kann, die Allah nicht zur Pflicht erklärt hat. Warum man ihm nicht auch noch zugesteht Verbotenes zu erlauben bleibt im Dunklen.

  3. werwertz

    Salam aleikum warahmutuAllah

    Bring back the Forum!! Insha Allah

    Uns hat nichts mehr fertig gemacht, als der Verlust des Forums.
    Wir wussten garnicht mehr wohin im deutschsprachigem Raum.

    Zensiert es oder irgend wie aber bringt es zurück BidniLah

    Masalam

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    • Weckruf

      Eine relativ objektive Beobachtung meinerseits, da ich selbst kein User war:

      „Zensiert es“

      Das war doch ohnehin schon der Fall. Außerdem wüsste ich gerade nicht genau, was ich an einseitiger FSA-Murtaddin-Propaganda denn „vermissen“ sollte?

      Es gab eine Austrittswelle der Al-Afghani-Übertreiber-Kettentakfir-Fraktion, die daraufhin ein eigenes Forum gründete; gut, das war noch amüsant, aber sonst? Das Islamverständnis der Administration sank über die Jahre enorm, wo sie zumindest anfänglich noch auf Haqq war, vielleicht nicht nur augenscheinlich auf dem Manhaj eines Shaykh Os… (rh) und entsprechende Beiträge verfasste, endete es in einer Katastrophe.

      Entweder wollte am Ende niemand mehr schreiben oder zu viele gingen freiwillig oder aber „wurden“ einfach „gegangen“. Jedenfalls erinnere ich mich gegen Ende nur noch an eine äußerst schwache Frequentierung des Forums.

      Ich erhoffe ich mir ausdrücklich KEINE Wiedereröffnung.

      Dieser dauerhaft Spam produzierende Rahmen ist auch wieder einmal unlogisch:

      „von einem Blog, wo ohne jede Not eher große Gelehrte angegriffen werden, ehe man sich selbst kritisiert.“

      „Ich sehe nicht den praktischen Nutzen oder sonst einen Mehrwert durch obige Feststellung,“

      „Außerdem führt der Artikel ein wenig in die Irre, wenn es die Option des Nicht-Kochens, Nicht-Putzens etc. für unproblematisch haelt, wenn auch nicht optimal.“

      Tatsächlich ist hier absolut kein Respekt vor einem Gelehrten bzw. dessen Position spürbar. Schließlich stammen die „irreführenden“ Worte, die angeblich keinen „Mehrwert“ hätten, vom Großgelehrten Ibn Hazm al-Andalusi (rh).

      Wer ohne jede Taqwa über das islamische Recht philosophiert und rätselratet, sollte aber ohnehin gesperrt werden (was aber ebenfalls mit der Taqwa des Freischalters zusammenhängen dürfte):

      „Tatsächlich ist es aber MINDESTENS makrooh und einfach nur Unsitte.“

      Was bedeutet denn „mindestens“? Heißt, es „könnte“ aber auch haram sein?

      Merke dir eines, oh Cahil: Makruh ist eine Kategorie des Erlaubten, während „haram“ klar Verbotenes bezeichnet, ein gravierender Unterschied also.

      Offenbar ist er sich in seiner Leichtfertigkeit und all seinem Unwissen gar nicht darüber bewusst, dass es eine Tat des Kufrs darstellt, wenn man Dinge erlaubt, die verboten sind und auch umgekehrt. Erklärst du es nun für verpöhnt – also immer noch erlaubt – ODER verboten? Wobei du den möglichen Kufr in deiner Antwort berücksichtigen solltest…

      Allah Ta’ala spricht in ungefährer Bedeutung:

      „Sag: Was meint ihr zu dem, was Allah für euch an Versorgung herabgesandt hat und was ihr dann als Verbotenes und Erlaubtes festgelegt habt, – sag: Hat Allah es euch tatsächlich erlaubt, oder ersinnt ihr etwas gegen Allah?“ (Surah Yunus, Ayah 59)

      „Diese Ayah wurde offenbart, weil die Götzendiener damals Dinge verboten die Allah erlaubte oder erlaubten was Allah verbot.“

      Möge Allah ihn rechtleiten oder verstummen lassen.

    • Shuayb

      Die Gelehrsamkeit verschwand, pseudointellektuelle Gruppierungen traten zum Vorschein und nun (der Blog ist ein Exempel) will nahezu jeder so ein Wischi-waschi Zeugs à la „meine Wenigkeit soll auch mal seinen Senf beitragen“. Wohin des Weges mit solch einer Diffamation?

      Jedenfalls kümmern sich viele nicht (mehr?) sonderlich um den Tawhid; wer versteht die Begrifflichkeit „Kufr bi Taghut“? Fragestellungen wie „Ist Polytheismus entschuldigbar?” oder „Fällt die Gerichtlichkeit abendländischer Institutionen unter die Kategorie des Shirks?” scheinen ignorant „totgeschwiegen“ zu werden. Diffamierende Freimaurerei kombiniert mit pseudoislamischen Unterton? Nein, nicht danke.

      Post scriptum: Man respektiere die Gelehrten und höre auf, seiner Amygdala [1] freien Lauf zu gewähren.

      [1] Hirnstruktur; u.A.für Emotionen zuständig

    • Shuayb

      Nachtrag: Die Bezeichnung „Makruh“ wurde von diversen Gelehrten auch für Tatbestände gebraucht, welche (zumindest) dem Verbotenen nahe waren.

    • Shuayb

      Meiner Auffälligkeit konnte da ein Satz nicht entkommen: Was denn für eine „Übertreiber-Kettentakfir Fraktion“? Der Grundsatz „wer den Kafir nicht als solchen erkennt, gehört zu ihnen” muss als fundiertes Faktum verstanden werden; d.h. der Grundsatz ist völlig korrekt.

  4. Rahmen

    @Zia

    “Menschliche Gesellschaften bauen auf Kompromissfähigkeit auf. Immer diese Weltuntergangs-Theorien. Wenn man den Frauen erzählt, dass sie Rechte haben, vergammelt das Haus, alles klar!“

    Genauer lesen, bitte. Ich habe gesagt, dass wenn die Frau ihr “Recht“ in Anspruch nimmt, nichts der oben genannten Dinge zu tun (Putzen, Kochen etc.) und der Mann ebenfalls nicht, da es ja nicht seine Pflichten sind, dann vergammelt tatsächlich das Haus.

    Es ist also eine logische Notwendigkeit, dass mindestens einer sich um den Haushalt kümmern muss.

    Das ist mal wieder ein typisches Beispiel für ein No-Problem. Also ein Problem, dass sich bei normalen Menschen nicht ergibt und regelrecht konstruiert wird, nur um zeigen, dass ja eigentlich dieses und jenes gar nicht der Fall ist.

    Das ist so, als würde man einem Mann, der viel spendet, barsch angehen und sagen, es gäbe keinen Beweis, dass es Pflicht wäre viel zu spenden.

    Einfach nur Irre.

    Außerdem führt der Artikel ein wenig in die Irre, wenn es die Option des Nicht-Kochens, Nicht-Putzens etc. für unproblematisch haelt, wenn auch nicht optimal.

    Tatsächlich ist es aber mindestens makrooh und einfach nur Unsitte.

    Und es ging nicht um Frauenrechte, sondern um Haushaltsführung.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Wo liest du bitte heraus, dass danach niemand mehr den Haushalt schmeißen wird? Das meinte ich ja, ihr und eure Apokalypse! Ich sage dir, Freiwilligkeit schlägt Zwang und zwar immer, egal welcher Sachverhalt!

      Und nur weil du fest an die normative Kraft des Faktischen glaubst (das haben wir schon immer so gemacht, mein Umfeld macht es auch so und weiteres bla bla…), heißt es nicht, dass man Menschen nicht über die harten Fakten aufklären sollte. All diese „Verpflichtungen“ (= islamisch verpflichtend) haben keinerlei Basis und dienen nur der Unterdrückung von schwächeren Familienmitgliedern. Der Islam kennt derlei Blödsinn nicht!

      Du kannst anscheinend wirklich nicht lesen, oder du hast nur Ibn Hazm gelesen, was bei einem bestimmten Klientel die Sicherungen durchbrennen lässt, weil Ibn Hazm nicht die heiligen „Methodiken“ der anderen Gurus akzeptierte, aber wie kommst du nun auf die Sache mit der Spende? Ibn Hazm schreibt doch selber, es ist besser, wenn sie es trotzdem tut? Ihm geht es lediglich um die nicht vorhandene Verpflichtung, die der gemeine Pöbel als Fakt anerkennt und diesen auch als solchen tradiert?

      Makruh, Unsitte… Ich mach mir die Welt… wie ging das nochmal weiter?

  5. Rahmen

    Keiner der von Ibn Taymiyah und auch generell von anderen, die diese Ansicht vertreten, vorgebrachten Beweise, belegt eine Pflicht zum Gehorsam gegenüber dem Mann, sondern bestenfalls seine Löblichkeit und Vorzüglichkeit. Dies sagt aber auch Ibn Hazm in obigem Zitat: Wenn sie es tut, ist es besser.

    Eine Frau darf nicht Fasten ohne die Erlaubnis ihres Mannes.

    Das ist doch Gehorsamspflicht?

    Antworten
    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Stimmt. Darauf weist Ibn Hazm rahimullah auch hin. Er beschreibt es im letzten Abschnitt mit den Worten „…nicht freiwillig ohne seine Erlaubnis zu fasten,…“. Da es diesbezüglich ein klaren Beweis gibt.

  6. Rahmen

    @Zia

    Deine Ausdrucksweise gegenüber Muslimen im Allgemeinen ist grenzwertig und wird nur von deiner Uneinsichtigkeit und Streitlust übertroffen.

    Ist eine Frau, die all oben Genanntes nicht tut, trotzdem eine gute Frau?

    Nein. Und niemand will eine schlechte Frau oder eine schlechte Frau sein.

    Verstehe gar nicht, was es hier zu diskutieren gibt.

    Aber wir sprechen hier auch von einem Blog, wo ohne jede Not eher große Gelehrte angegriffen werden, ehe man sich selbst kritisiert.

    Antworten
    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      Idiotie bleibt Idiotie, dabei ist es egal ob sie mehrheitlich von Shlomo, Horst-Kevin oder Murat begangen wird.

      Ich weiß nicht inwiefern man den Wert einer Frau anhand ihrer Putz- und Kochkünste bemessen kann, gibt es dafür eine Skala, vielleicht sogar von deinen bevorzugten Gelehrten aufgestellt (braucht keine Grundlage aus den Quellen haben, das ist zu old-school)?

      Große Gelehrte, wie du sie liebevoll nennst, haben die große Ummah in diese große Misere geführt. Dafür müsste man mal aus seinem Gedankenkorsett ausbrechen, was man seit Jahren ungefragt als absolute Wahrheit erachtet und sich ernsthaft Gedanken machen.

    • Shuayb

      „Triviales Prozedere“ nach deinem Sinne Zia; doch die Eichung findet nach wie vor gemäß der islamischen Grundlehre statt;

      Walhamdulillah!

      Statt sich seiner eigenen Gedankendynastie zu widmen, und dies nebenbei auch noch als zentrale Tendenz zu verkaufen, sollte die vernunftbegabte Personenschaft sein Augenmerk auf den Islam legen; der ist nämlich, im Gegensatz zu deinem kortikalem Erbrechen, völlig reliabel. Der Apparenz entsprechend wird klar: Eloquenz ist eben nicht alles; wenn es nur nach Formalitäten ginge, würden Dichter die dominierende Gesellschaftsgruppe stellen; dem ist aber nicht so. Sie scheinen ihre unislamischen Gedankenansätze hinter einer Artikulationsfassade zu verstecken; die Gelehrsamkeit werden sie, sofern sie von ihrem Weg nicht ablassen, nie übertreffen können!

  7. Weckruf

    Mein Kommentar war unsachlich und ich ziehe ihn in Gänze zurück.

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  8. Rahmen

    @Zia

    Wo genau wären wir, wenn es keine Ahadithsammlungen gäbe? Ohne al-Kutub as-Sitta würden wir unsere Religion wie genau ergründen?

    Selber losziehen und fragen, ob jemand zufällig etwas gehört hat, dass 1400 zurückreich und auch authentisch ist?

    Ich werde nie deine Abneigung gegen die Ulema verstehen, aber hoffentlich siehst du ein, dass du hier übertreibst.

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  9. Anon

    „Sicher ist an ehrlicher Arbeitsteilung nichts auszusetzen, bei der sich der Mann dem Broterwerb widmet und die Frau sich hauptsächlich des Haushaltes annimmt. Kommt es hier jedoch zu einem Ungleichgewicht wird einfach das Totschlagargument herausgeholt, es sei ja die Pflicht der Frau ihrem Mann zu dienen und zu gehorchen.“

    So ist es. Der Mann ginge ja seiner Pflicht nach und versorge die Familie finanziell (Hartz 4), also handle es sich um kein Ungleichgewicht.

    Man hört einfach zu selten, praktisch nie, was von diesen Schwestern, die sowas erleiden müssen.

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    • Schützt die islamische Familie!

      Wobei das nicht akkurat ist, soweit ich weiß, soweit mir bekannt ist, muss die Frau dem Mann auch nur dann gehorchen – im Rahmen der Scharia natürlich – , wenn dieser auch seinerseits seinen Pflichten, also vor allem der Pflicht des Broterwerbs nachkommt.

  10. Schützt die islamische Familie!

    Außerdem nennt er die edlen Gelehrten – und hier sind allem Anschein nach vor allem die Gründer der anderen vier Rechtschulen gemeint – abfällig „Gurus“.

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    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Der Jumhuur der Gelehrten ist der derselben Ansicht wie Ibn Hazm rahimullah

    • Schützt die islamische Familie!

      Ich finde es im Übrigen erstaunlich, in Zeiten von sich krebsgeschwürartig ausbreitenden „islamischen Feministinnen“, die die muslimische Familie zerstören wollen, feministische Artikel zu schreiben.
      Das Problem heute sind Heuchlerinnen, die den Islam für ihren Prinzessinnenkomplex missbrauchen und ihn zu einer feministischen Religion machen wollen.
      Wie wärs mit einem Artikel darüber?

    • Mohammed Isa

      Mohammed Isa

      Ich finde es im Übrigen erstaunlich wie ein Muslim die Rechte, die Allah den muslimischen Frauen gegeben hat als „feministisch“ bezeichnet. Abgesehen davon ist das kein Artikel, sondern ein Zitat von Ibn Hazm rahimullah. Zudem ist es die Meinung der Mehrheit der Gelehrten (auch die Meinung von Imam Ahmad.)
      Du kannst gerne ein Artikel verfassen zu dem Thema und beim Admin einreichen.
      Allahu Alem

  11. Schützt die islamische Familie!

    Es geht darum, dass diese Information heute kaum von Nutzen ist. Das Emanzenungeziefer und die Muslimbruderschaft zitieren ständig alle Verse, Hadithe und Aussagen von Gelehrten, die zu ihrem Nutzen sind und ignorieren sowie negieren jene, welche von den Pflichten der Frau gegenüber ihrem Mann handeln. Jeder kennt entsprechende Aussagen. Niemand redet heute, wenn es um Frauen geht im Islam, von etwas anderem. Heutige Prediger und Imame tun in Bezug auf Frauen nichts anderes, als auf allen Vieren herum zu kriechen, ihnen die Füße zu küssen und zu erzählen, wie sehr der Prophet – Frieden und Segen auf ihm – Frauen „geehrt“ habe und dass sie im Islam wie eine Prinzessin oder Königin behandelt wird – ohne die Pflichten der Frauen einhergehend zu erwähnen. Ganz politisch korrekt.
    Das Problem heute ist nicht irgendeine Unterdrückung der Frauen, sondern die dadurch bestärkte Rosinenpickerei der Frauen, der Missbrauch des Islam zur maximalen Vorteilsnahme und der Prinzessinnenkomplex. Das ist halt die natürliche narzisstische Natur der Frauen, aber Männer sollten sie nicht darin bestärken, sondern diesem einen Riegel vorschieben, daher befindet sich die Frau im Islam unter der Vormundschaft des Mannes.
    Was den Missbrauch der Frauen angeht, der im Artikel beschrieben ist: Wenn sie so dumm sind und einen Versager heiratet, der nicht mal seine Familie ernähren kann, aber von seiner Frau verlangt, ihn zu bedienen, dann ist sie selber Schuld.

    Antworten
  12. Hamidi

    Die in diesem Artikel und den Kommentaren zum Vorschein kommende Inkonsequenz ist ekelhaft.
    Wieso machen sich Leute wie Ibn Maimoun darüber lustig, wenn jemand darauf pocht, dass ein Mann ganz streng nach der Scharia nur für Unterkunft, Kleidung und Nahrung sorgen muss, sobald aber eine Frau darauf hinweist, welche Mindestpflichten sie hat, kommen Leute wie Tariq und sagen: „Ja, das stimmt. Und niemand hat das Recht einer Frau deshalb ein schlechtes Gewissen zu machen.

    Also, wenn Frauen so super selbstbewusst keinen Handschlag rühren will weil ja überhaupt nicht Pflicht, dann sollte auch ein Mann darauf pochen, das er mit Haus, Brot und Kleidung genug getan hat.

    Aber dann kriegen die Männer auf die Mütze und kriegen ganz gemeine Häme , aber Frauen sind voll auf Haqq mit solchen Einstellungen

    Antworten
    • Tariq Ibn Lahsan

      Tariq Ibn Lahsan

      Ich habe nie behauptet, man hätte „nicht das Recht ihr ein schlechtes Gewissen zu machen“. Ich sage lediglich, dass man ihr keine Sündhaftigkeit und damit verbundene jenseitige Bestrafung andichten kann.

      Einige Leute haben leider ein Problem zu verstehen, dass nicht alles was man von anderen erwartet zur religiösen Pflicht erklärt werden muss und nicht alles was man missbilligt ein religiöses Verbot darstellen muss.

    • Zia ul Haq

      Zia ul Haq

      @Hamidi
      Böse Welt! Wärst du mal lieber als Frau geboren worden!

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah

      As-Salâmu 3alaykum wa-rah°matu_Llâh.

      Rückfrage an „Hamidi“

      „Inkonsequenz“ kann man nur einem abgeschlossenen Regelsystem zusprechen, z.B. den Meinungen einer Person zu einem Thema, oder einem konkreten Regelwerk, oder der (in der Beziehung notwendigerweise homogenen) Anschauung einer Gruppe in Bezug auf eine bestimmte Sache.
      Wärst Du so freundlich, uns zu erklären, welcher Person oder welchem Personenkreis Du die von Dir beklagte Inkonsequenz zuschreibst?
      Wie Du wissen musst und auch hier am Kommentarbereich ggf. hättest erkennen können, handelt es sich um eine relativ offene Diskussion, in der nicht nur Gastnutzer, sondern auch Blogautoren immer nur ihre jeweilige Meinung kundgeben. Außerdem ist es nicht die Art von Tariq (im Unterschied zu mir, bspw.), jeden seiner Meinung widersprechenden Kommentar in seinem Verantwortungsbereich im Falle der Freischaltung kritisch zu beantworten. Daher kannst Du nicht aus dem Inhalt der Fremdkommentare hier ohne weiteres auf die Meinung des Autors (n.d. Regel „Er hat sie ja immerhin freigeschaltet“) schließen.

      Wenn Du eine solche Klarstellung schuldig bliebest, könnte ich Deinen Kommentar auch nur als Rumgejammer verstehen, würde dann die Beschuldigung des Autors oder gar größerer Personenkreise der „Inkonsequenz“ auf sittlichem Felde als mehr als eine grobe Unhöflichkeit empfinden. Vgl. zur Gewaltigkeit des Vorwurfes moralischer Inkonsequenz bitte auch Sûrata_l-H°adîd, Âyah 25 („Fa-mâ ra3awhâ h°aqqa ri3âyatihâ“, Mitte der Âyah).

      Mit freundlichem Dank für Deine diesbezüglichen Mühen im voraus.

      Wa-Llâhu a3lamu dâ’iman wa-astagfiru_Llâha wa-atûbu ilayh(i).
      Wa-s-Salâm

    • Abdussalam bin Abdillah

      Abdussalam bin Abdillah


      Nachtrag:
      Wieso führst Du, „Hamidi“, hier Ibn Maimoun an? Ich sehe ihn weder zitiert noch hier kommentieren…

      Wa-s-Salâm.

  13. Hamidi

    Ibn Maimoun hat sich in diesem Beitrag sarkastisch zu der Feststellung geäußert, wonach ein Mann gerade einmal Nahrung, Obdach und Kleidung bereitstellen muss.

    Doch ich sehe gerade, dass ich wohl weitaus mehr hineininterpretiert habe als es alle Beteiligten kund getan haben.

    Dafür entschuldige ich mich bei Tariq, Ibn Maimoun und allen anderen.

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    • Muhammad Ibn Maimoun

      Die Entschuldigung nehme ich gerne an, das ist sehr lobenswert von dir.

      Zur Klarstellung: Der junge Mann hat nicht einmal von Unterkunft geredet, sondern er müsse seiner Frau „gerade mal Kleidung und Nahrung zur Verfügung bereitstellen“.

      Da „gerade mal“ die Bedeutung „nur“ hat, ist schallendes Gelächter nunmal eine potentiell angemessene Reaktion.

      Auf Grundlage dieser falsch informierten Mentalität lassen sich phantastische Sitcom-Szenen darüber entwickeln, wie solche Leute mit dieser Einstellung eine Ehe zu führen versuchen – ein gefundenes Fressen für findige Drehbuchautoren 😀

      (PS: Nein, auch wenn die Unterkunft und medizinische Versorgung dabei sind, sind das nicht die einzigen Pflichten, die der Muslim gegenüber seiner muslimischen Ehefrau hat, sorry.)

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